Wie beeinflussen Glaube und Rituale die mentale Stärke?
Mentale Stärke ist im Sport ein entscheidender Erfolgsfaktor – aber woher kommt sie? In der neuesten Folge unseres Marathon-Podcasts beleuchten Franziska Dietz und Andreas Butz zusammen mit dem Mentalcoach Jürgen Zwickel, wie Glaube, Rituale und Aberglaube die Leistung von Athleten beeinflussen können.
Mit Beispielen wie der Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye, die ihren Erfolg bei den Olympischen Spielen 2024 Gott zuschreibt, oder Patrick Lange, der seinen Ironman-Sieg emotional mit seiner verstorbenen Mutter verbindet, zeigt die Folge, wie persönliche Überzeugungen mentale Stärke stärken können. Auch Rituale wie das Bekreuzigen von Fußballspielern kommen zur Sprache.
Jürgen Zwickel beantwortet spannende Fragen wie:
- Welche Bedeutung hat Glaube im Zusammenhang mit mentaler Stärke, und wie grenzt er sich vom Aberglauben ab?
- Gibt es psychologische oder neurowissenschaftlichen Erkenntnisse dazu, wie Glaube oder Rituale die Leistung von Sportlern beeinflussen können?
- Warum greifen so viele Sportler auf Rituale zurück, wie das Bekreuzigen vor einem Spiel oder das Berühren eines Glücksbringers? Was gibt ihnen das?
- Wie beeinflussen persönliche Geschichten, wie Patrick Langes Verbindung zu seiner Mutter, die mentale Stärke eines Athleten? Kann so eine emotionale Ankertechnik gezielt trainiert werden?
- Wann wird Aberglaube zu einer Belastung? Hast du Fälle erlebt, in denen zu viel Vertrauen auf Rituale oder Überzeugungen die Leistung behindert hat?
- Wie gehst du als Mentalcoach mit Athleten um, die ihren Erfolg stark von Glauben oder Ritualen abhängig machen? Förderst du das, oder setzt du andere Ansätze?
- Welche Tipps gibst du Sportlern, die keine festen Rituale oder Glaubenssätze haben, aber ihre mentale Stärke ausbauen möchten?
- Wie wichtig ist es, dass Glaube oder Rituale authentisch und persönlich sind, anstatt einfach nur kopiert oder übernommen zu werden?
- Wie lässt sich der Glaube an höhere Mächte mit der Selbstverantwortung für die eigene Leistung in Einklang bringen?
- Was können die Hörer des Marathon Podcasts konkret tun, um mentale Stärke aus Überzeugungen, Ritualen oder Glaubenssätzen zu gewinnen, unabhängig davon, ob sie religiös sind oder nicht?
Drei starke Sätze von Jürgen – Training der mentalen Stärke
"Ich kann mich zu jeder Zeit (als Sportler) weiterentwickeln"
Dahinter steckt die Überzeugung – unabhängig vom Alter – Ressourcen nutzen zu können und persönliche Entwicklungen zu schaffen. Wie auch immer die dann konkret aussehen. Es gilt zum Beispiel nicht zu denken: Dafür bin ich schon zu alt….
"Was auch immer passiert, es ist immer für mich!"
Dahinter steckt, dass jede Situation dem Gesetz der Polarität unterliegt. Auch wenn es scheinbar im ersten Moment nicht optimal war, liegt auch in solchen Ereignissen / Ergebnissen eine Chance. Die Chance des dazu Lernens, die Chance auf Erkenntnisgewinns. Und genau das unterstützt mich auf dem weiteren Weg!
Der persönliche Kraftsatz: Mein persönlicher Kraftsatz: "Die Kraft in mir ist größer als die derzeitige Situation"
Diesen Satz gilt es für sich persönlich zu kreieren. Mit emotionalen Aussagen und dann immer mehr, auch emotional zu verinnerlichen. Und gerade in herausfordernden Momenten unterstützt solch ein Satz in der inneren starken Ausrichtung.
IN DIESER FOLGE ANGESPROCHEN
- Seminar: Mentaltraining mit Jürgen Zwickel
- Online-Seminar: Mentaltraining und Mentale Stärke
- Website: Jürgen Zwickel
- Folge 13: Mentale Stärke und Motivation fürs Training
- Club: Der Laufcampus-Club – Jetzt informieren
- Seminare: Laufseminare und Marathonseminare
- Mallorca: Laufen, Lachen, Sonne tanken
- Newsletter: Wöchentlich Tipps und Angebote