Läuferin nimmt an einem Marathon teil. Viele Geschäftsmänner nutzen den Marathon als persönliche Fortbildung.

Marathon ist die beste Fortbildung

Beim Projekt Marathon lernt man neben der körperlichen Fitness zu kämpfen und nicht einfach aufzugeben. Es gibt keine besserer persönliche Fortbildung.

Durch den Marathon als Fortbildung erfolgreicher werden

Die Lauf-Medaille kann man sich nicht kaufen

Laufen ist gut für Ihr Image, aber die Königsdisziplin Marathon ist unschlagbar. Warum läuft etwa jeder zehnte DAX-Vorstand Marathon, während sich nur jeder 600. Deutsche an diese Leuchtturmstrecke unter den Langlaufdisziplinen heranwagt? Weil diese Art von Fortbildung gesund ist und guttut und Manager gesundheitsbewusster leben? Kann sein. Sicher ist, erfolgreiche Manager und herausragende Unternehmer suchen gern auch außerhalb des Jobs besondere Herausforderungen, die sie fordern und weiterbringen. Marathon ist solch eine Herausforderung. „Ich mache das nur für mich. Das ist nichts, was ich normalerweise weitergetragen hätte. Was mich interessiert, ist meine Grenzen zu erfahren und zu überschreiten“, sagt etwa Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der Alba Group PLC & CO. KG und mehrfacher Marathon-Finisher. Und weiter: „Wer einen Marathon läuft, muss Durchhaltevermögen beweisen, sich überwinden können, an Tiefpunkten auf die Zähne beißen und weitermachen wollen.“ Wer die Medaille aber erst einmal um den Hals hängen hat, hat es sich bewiesen. Aber auch den anderen. Teure Uhren oder dicke Autos kann man sich kaufen. Den Marathon muss man aber laufen. Und das monatelange Training zuvor nimmt einem niemand ab.

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Marathon als Spiegel der Persönlichkeit

Schlagen Sie mal den Wirtschaftsteil großer Zeitungen auf oder lesen Sie Personality-Geschichten in Magazinen. Sie werden sehen: Vertreter keiner anderen Sportart werden von Medien als Imageträger mehr geliebt. „Tischtennisspieler Müller kandidiert als Bürgermeister“ werden Sie vermutlich nirgends lesen. „Fußballer Meyer neu im Vorstand“ – unwahrscheinlich. Als „Marathonläufer durchs Blumenmeer“ beschrieb hingegen die Handelszeitung Jörg Beer, CEO von Fleurop Schweiz. Das Handelsblatt mutmaßte: „Der Marathonläufer schien am Ziel zu sein. Er avancierte zum bestbezahlten Banker Europas“, und meinte damit Credit-Suisse-Chef Brady Dougan. Die gleiche Zeitung machte Martin Blessing zum „Marathon-Mann der Commerzbank“. Der Vorstandsvorsitzende sei ein „Banker mit Läuferqualitäten (…), der Ehrgeiz und Ausdauer“ habe. Das alles hat nichts mit Geringschätzung anderer sportlicher Disziplinen zu tun. Doch Journalisten mögen das Verkürzende, Plakative. Und kein Sport funktioniert als Spiegel der Persönlichkeit besser als Marathon.

 


 

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Läuferqualitäten helfen auch im Job weiter

Für Marco Diehl, IT-Direktor bei der Citigroup und einer der schnellsten Kopfarbeiter-Marathonis Deutschlands, steht die Strahlkraft des Marathons außer Frage: „Neben der körperlichen Fitness, die im heutigen Berufsalltag sehr wichtig ist, lernt man zu kämpfen und nicht einfach aufzugeben. Das transportiert sich direkt in die Arbeitswelt.“ Wer Marathon läuft, meint Diel, positioniert sich auch als stringent und zielstrebig denkender Mensch: „Allein die Marathonvorbereitung ähnelt einem Projekt, wie ich es alltäglich bei der Arbeit zu meistern habe. Von der Planung, dem Testen bis zur Umsetzung und Analyse der Ergebnisse im Nachgang.“

Weiterführende Links zum Thema Laufen und Karriere

Sehen Sie auch meine Beiträge zu Laufen macht attraktiv, Der professionelle Läufer-Lebenslauf, 10 Gründe, warum Marathonlaufen die Karriere puscht.

Viel Erfolg und Freude am Marathonvorbereitung und Ihrer individuellen Fortbildung wünscht

Andreas Butz

 

Dieser Artikel erschien zuerst im Ratgeber Schwitzen für Erfolg - In Laufschuhen Karriere machen, von Andreas Butz und Dr. Axel vom Schemm – auch als E-Book erhältlich.

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